Kultur

Hilfe, ich bin in einem Comic!

Stellt euch einmal vor, einer der besten Kollegen hätte bald runden Geburtstag.
Stellt euch weiter vor, besagter Kollege sei ein ultimativer Comic- und Superhelden Fan.
Was läge da näher, als ihn selbst in einen Comic-Superhelden zu verwandeln, der mit seinen Kräften die Bibliothekswelt rettet?
Korrekt: Nichts!
Blieb nur ein Problem: Der Kollege hat erst vor einem Tag erwähnt, dass er übermorgen Geburtstag hat (er ist noch nicht so lange bei uns). 3 Tage, um einen kompletten Comic zu zeichnen ist etwas utopisch – zumal da ja auch noch meine Zeichen „Fähigkeiten“ wären…
Doch zum Glück gibt es im Internet Abhilfe, für all jene, die zeichnerisch weniger begabt sind, aber trotzdem einmal einen Comic gestalten möchten.
Meine Wahl fiel auf den Anbieter Pixum.
Dort kann man aus fast endlos erscheinenden Möglichkeiten Charaktere designen, in vorgefertigte Hintergründe einfügen oder alles komplett selbst gestalten mit Möbeln, Accessoires und Deko.
Jeder Charakter kann verschiedene Positionen einnehmen, zum Beispiel rennen, sitzen, liegen, stehen, etwas anheben oder auf etwas zeigen – um nur einige Variationen zu nennen. 

Auf dem Foto seht ihr übrigens den Kollegen mit seinem eigenen personalisierten Comic. Er hat ihn direkt verschlungen – bei einem 10-seitigen Machtwerk auch keine besondere Leistung, und hat sich dennoch ziemlich gefreut. Daher noch ein: „Happy Birthday“ lieber Meddiz! 🙂

Mein Fazit:

Nach einiger Zeit des Experimentierens findet man sich in der Pixum Welt recht gut und schnell zurecht und schon konnte der Comic Gestalt annehmen.
In einer -zugegeben sehr flachen- Storyline wird der Kollege „Meddiz“ zu seinem Alter Ego, dem Superhelden „Sir Gurke“. (Er weiß warum, aber ich verrate euch die Geschichte hinter dem Namen nicht – sorry!). Als die Bibliothek von wild gewordenen Kunden, die zulange manipulierter RFID Technik ausgesetzt waren, terrorisiert wird, obliegt es allein „Sir Gurke“ und seinem Sidekick „Superfami“ die Bibliothek und damit die Welt zu retten. Ob ihnen das gelingt? Nun, das weiß nur Meddiz allein, den er besitzt das einzig existierende Exemplar dieses „Kunstwerkes“.
Nachdem der Comic fertig erstellt wurde (Meddiz, falls du das liest: in 2 Nachtschichten!), kann man sich entscheiden, ob man sein Werk online zugänglich machen möchte, oder lieber die Printvariante bevorzugt.
Da ich den Comic verschenken wollte, kam natürlich nur die Printvariante in Frage. Hier verdient Pixum für seine Dienste. Für 8 Dollar kann man innerhalb eines Monats so viele Comics ausdrucken, wie man möchte. Wer also nicht nur einen Bildband verschenken möchte, kann vorab natürlich zahlreiche Comics gestalten und sammeln, ehe man alle nacheinander durch den Drucker jagt.

Empfehlung:

Wenn man schnell eine spannende Comic Idee zaubern kann, ist diese Variante ein absoluter Volltreffer, aber komplett selbst gezeichnet ist doch noch eine Ecke schöner 🙂

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