Kulinarisches

Ein kleiner Bissen Glück

Der Macarron lässt sich auch als ein Gedicht aus luftigem Baiser-artigem Teig und cremig-geschmeidiger Füllung – wenn er denn gut gemacht ist.

Und genau das ist die Tücke bei der Herstellung.
Seinen Ursprung hat der Macarron in Frankreich – selbst heutzutage sind die weltbesten Macarron Bäcker noch in Paris angesiedelt.
Daher muss man einfach dieses köstliche Gebäckteilchen dort probieren, auch wenn es unverhältnismäßig teuer ist: ein Macarron, der kaum größer als ein Happen ist, kostet schnell mal 2 Euro und mehr.
In dem Ort Versailles, der vor allem durch das dortige Schloss Versailles bekannt ist, gibt es noch heute den Pattiserie Laden, der in der Vergangenheit den König höchstselbst mit seinen Kreationen beliefert hat.
In den Gärten des Schlosses steht ein kleiner Verkaufswagen dieser Pattiserie, der ausschließlich die kleinen Köstlichkeiten in über 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen verkauft, mal klassisch wie „Schokolade“ oder „Himbeere“, mal extravagant mit dem klingenden Namen „a la Marie Antoinette“. Hier muss sich der Gast überraschen lassen.

Mein Fazit:

Macarrons vom Hofzuckerbäcker und dann noch mit Ausblick im Schlossgarten von Versailles – besser geht es wohl kaum! Die 3 Varianten „Schokolade“, „Pistazie“ und „a la Marie Antoinette“ landeten in meiner kleinen Kuchenschatulle und wurden auch direkt vertilgt. Inhaliert trifft es besser. Diese drei Macarons waren wirklich jeden Cent wert. An die Balustrade gelehnt und die unteren Gärten im Blickfeld gaben zu dem kulinarischen Highlight auch noch ein optisches on top.

Tipps zum Nachmachen:

NIEMALS! Ich wiederhole NIEMALS! fertig Macarrons aus der Kühlung kaufen. Dieses Zeug verdient den Namen nicht und sollte eher „Gummiartiges Etwas in Macarrons Form“ heißen. Ich weiß, die kleinen Teilchen sind teuer, aber sie sind es wert! Und wer einmal in seinem Leben versucht hat, diese Dinger selber zu backen, weiß auch warum!

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