Fangirl & Nerd

Klopf, Klopf!

Jeder „Phan“ kennt sie, diese besondere Loge in der Opera Garnier in Paris.
Die Rede ist selbstverständlich von Loge 5, die laut Gaston Leroux‘ Roman „Das Phantom der Oper“ der Titelfigur gehörte.
Von dort aus soll er die Aufführungen beobachtet und seine Muse belauscht haben.
Tatsächlich ist in der Opera Garnier die entsprechende Loge mit einem Messingschild versehen, die diesen Ort als „Loge des Phantoms der Oper“ noch heute kennzeichnet.
Durch die zahlreichen Adaptionen des Romans, allen voran die Musical Fassung von Andrew Lloyd Webber, pilgern zahlreiche Fans des Stoffes zu eben jener Tür, die stets verschlossen ist.
Ein Blick ins Innere der Loge bleibt verwehrt, jedoch kann man eine andere Loge besichtigen und erahnen, wie es im innerhalb der Loge 5 aussieht: roter Samt auf den Stühlen, rote Wände und dezente Wandleuchten, die ein warmes Licht verströmen.

Mein Fazit:

Die Oper macht sich den Mythos „Phantom der Oper“ zu Nutzen, um zahlreiche Besucher anzulocken. Doch der Rundgang lohnt sich definitiv: das Vestibül und der ehemalige Rauchersalon verschlagen beim Betrachten den Atem.
Durch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Paris gerät die Opera meist ins Hintertreffen, obwohl sie eines der schönsten Gebäude der Hauptstadt ist.
Besonders Abends wird die Opera auch von Außen noch einmal ein echter Hinkucker, wenn die zahlreichen Säulen, Statuen und Büsten an der Fassade beleuchtet werden. 

Empfehlung:

Wer rund eine Stunde Zeit erübrigen kann, sollte sich die Opera Garnier anschauen. Man kann hier ruhig auf eine geführte Tour verzichten und das Gebäude eigenständig erkunden. Dabei sind der Eingangsbereich und der Salon die absoluten Highlights und sollten auf keinen Fall ausgelassen werden. Als Fan des Phantoms darf dann natürlich die Loge 5 im ersten Stock nicht versäumt werden!

Tipps zum Nachmachen:

Ihr könnt euer Ticket zum Rundgang vorab buchen, bei selbstständiger Erkundung ist das allerdings nicht nötig.Nur wer eine geführte Tour haben möchte, der sollte vorab reservieren. Einzig die Schlange an der Sicherheitskontrolle ist lang, danach verläuft sich die Besucherschar im Gebäude.

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