Weltverbesserer

Crowdfunding mal anders

Crowdfunding ist mittlerweile ein begriff, der vielen bekannt ist.
Das gemeinschaftliche Finanzieren neuer Ideen und Technologien hat zahlreiche Anhänger und viele fantastische Innovationen hervorgebracht.
Diese Grundidee der „Finanzierung durch eine große Gemeinschaft“ setzt auf Kiva um. Doch hier geht es vor allem um Darlehen für Menschen aus Entwicklungsländern, die zum Beispiel eine neue Maschine finanzieren möchten, um mehr Ertrag erwirtschaften zu können. Aus diesen Mehreinnahmen wird dann der Kredit an die Finanzierer zunächst zurückgezahlt und kann anschließend für bessere Lebensumstände, mehr Wohlstand und Gesundheit, sowie eine bessere Bildung für die Kinder dienen. 
Für mich ein Grund, mal bei Kiva hineinzuschnuppern und es auszutesten – zumal 25 Dollar als Minimalbeitrag erst einmal zu verkraften sind.
Wird dieser von dem Kreditnahmer zurückgezahlt, kann der Betrag dann für andere Projekte erneut gespendet werden.  

Mein Fazit:

Die Bedienung ist recht einfach und man kann gezielt nach Gruppierungen suchen.
Wenn man ein bestimmtes Land unterstützen möchte, weil es einem am Herzen liegt, einer Kategorie wie „Landwirtschaft“, „Bildung“ oder „Handwerk“ helfen möchte, oder sogar Geschlechtsspezifisch aushelfen möchte, zum Beispiel nur Projekte von Frauen sponsoren will – alles lässt sich mit links einstellen und suchen.

So kam es, dass ich einer älteren Frau die Neuanschaffung einer Milchkuh mitgefördert habe.
Bis April hat sie nun Zeit, das Geld durch den Mehrertrag der Milch zurückzuzahlen. Ob es auch klappt, bleibt also noch abzuwarten. 

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