Weltverbesserer

Ehrensache!

Ehrenamts-Angebote gibt es zu Hauf – fast jede Stadt oder jeder Landkreis hat mindestens eine Anlaufstelle, bei der sich Interessierte informieren können. 
Nach mehreren Anläufen, ein Ehrenamt längerfristig auszuüben – die daran gescheitert sind, dass ich bereits einen Vollzeitjob habe und daher das Ehrenamt nicht auch noch in Vollzeit ausüben kann, was auf Unverständnis gestoßen ist – habe ich nun etwas im schönen Tecklenburger Land gefunden, dass sich durch Kompromisse im Einsatz sehr gut mit meinem Job und meinen Interessen deckt. 
Kurzum: Es macht Spaß, dieses Ehrenamt auszuführen und hilft dabei, die Kulturszene in NRW unabhängig, vielfältig und bunt zu halten – perfekt für mich 🙂

Mein Fazit:

Die Angebote, ein Ehrenamt auszuführen sind genauso vielfältig wie die Menschen, die sie belegen.
Aber niemand darf vergessen, dass es ein Ehrenamt ist, dass man freiwillig und unentgeltlich ausführt. Denkt der Anbieter, man ist eine Gratis-Vollzeitkraft, sollte man die Reißleine ziehen.
Natürlich kann ich in solchen Fällen verstehen, dass gemeckert wird, dass angeblich nur Rentner ein Ehrenamt ausführen und die jungen Menschen nicht interessiert seien.
Das stimmt so definitiv nicht! Nur die jungen Menschen haben aufgrund von Vollzeitjobs und ggf. Nebenjobs, die sie annehmen müssen, um ihre Miete zu zahlen, nicht mehr so viel Zeit, um unentgeltlich in einem 3. Job zu arbeiten. Auch wenn wir jung sind, brauchen wir trotzdem ein wenig Schlaf und auch ein Leben!

Empfehlung:

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Auch wenn der Satz abgedroschen klingt, man bekommt viel zurück.
Außerdem wurde in meinem letzten Vorstellungsgespräch sogar eine Grundvoraussetzung zur Einstellung in den Betrieb, dass man ein Ehrenamt innehat. Also, ran an die Buletten!

Tipps zum Nachmachen:

Informiert euch am besten in einem Ehrenamts-Center in eurer Stadt und den erreichbaren Nachbarstädten über die verschiedenen Angebote, um zu entscheiden, was zu euch passt.
Und auch hier dürft ihr natürlich ersteinmal reinschnuppern – genauso wie der Anbieter auch euch „probearbeiten“ lassen wird. 

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