Weltverbesserer

Eine Hand reichen

Seit 2015 taucht das Wort „Flüchtlingskrise“ fast täglich in den unterschiedlichsten Medien auf und wird mehr und mehr zu einer Verreis Probe der Gesellschaft.
Während auf der einen Seite die rechten Parteien immer mehr Zuspruch bekommen, stehen auf der anderen Seite Menschen, die vor Zerstörung, Krieg und dem Tod in ein fremdes Land mit einer fremden Kultur geflüchtet sind und alles was sie hatten und kannten zurücklassen mussten.
Um der erneuten Entstehung einer weiteren Parallelgesellschaft entgegen zu wirken, muss zwingend eine gelungene Integration der Geflüchteten stattfinden. Doch was bedeutet gelungen?
Ziemlich schnell wird klar, dass ein reiner Sprachkurs nicht reicht. Es müssen Werte und Normen vermittelt werden und auf Bereitschaft treffen, diese umzusetzen.
Das dies nicht von heut auf morgen geschehen kann, ist natürlich.
Allein das Erlernen der fremden Schrift für die Geflüchteten aus den arabisch geprägten Ländern ist eine erste Hürde, die genommen werden muss.

Dank meines Arbeitgebers können wir in diesem Schritt der Sprachförderung, Leseförderung und dem Erlernen der Schrift, aber auch mit der Bereitstellung von zweisprachigen Büchern die Geflüchteten unterstützen.
Durch die kostenfreie Leihmöglichkeit von Sprachführern, Bildwörterbüchern, Sprachkursen und Paketen mit Büchern, Übungsheften und CDs für das Hörverständnis, aber auch einer Möglichkeit die Arbeitsplätze zum Lernen zu nutzen, können wir den Flüchtlingen den Start in diesen Lebensabschnitt erleichtern und einen Grundbaustein zur Integration beitragen.

Mein Fazit:

Das Angebot unserer Bibliothek wird rege genutzt, sowohl von Geflüchteten als auch von Sprachlehrern, die sich Unterrichtsmaterialien leihen: Zweisprachige Memories, Übungsbücher und auch Materialien zur Alphabetisierung zählen zu den meist genutzten Medien. 

Empfehlung:

Eine Hand zu reichen kann manchmal sehr simpel sein, so wie in diesem Fall.

Tipps zum Nachmachen:

Wer Geflüchtete in seiner Gegend unterstützen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten im Netz oder bei seiner Stadtverwaltung, charitativen Einrichtungen und Verbänden. Einfach die Augen offen halten. 

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