DIY & Hobby,  Kulinarisches

Geschüttelt, nicht gerührt

Wer historische Filme anschaut, der hat bestimmt schon einmal eine dieser traditionellen Gerätschaften zur Herstellung von Butter gesehen, die direkt harte Arbeit und körperliche Anstrengungen implizieren. 
Dabei kann Butter heutzutage sehr schnell und unkompliziert hergestellt werden.
Es gibt dazu mehrere Möglichkeiten:
1. Man schlägt Schlagsahne etwas zu lange. Nicht die beste Idee, besonders wenn man eigentlich auf seinem Erdbeerkuchen nicht ein Pfund Butter kippen wollte.
2. Man schüttelt Sahne in einem glatten und verschließbaren Gefäß für ca. eine Viertelstunde. Der Vorteil hierbei ist auch, dass man auch Buttermilch erhält, diese einfach abgießen kann und somit ein tolles Nebenprodukt zum Trinken bekommt. 2 zum Preis von 1 quasi. 
Das fertige Butterprodukt wird dann noch in einem Leinentuch kurz geknetet, damit noch etwas Flüssigkeit austritt und schon hat man fertige Butter. Zugegeben, die ist sehr streichzart. Im Kühlschrank jedoch wird die auch fester. Wer mag, kann die Butter dann noch mit Gewürzen verfeinern oder direkt in Kräuterbutter aufmöbeln. Damit seit ihr auf jeden Fall der Held auf dem nächsten Grillfest. 

Mein Fazit:

Selbst hergestellte Butter ist perfekt für Mitbringsel geeignet, die man noch ziemlich zeitnah herstellen kann (Einzige Voraussetzung: Man hat Schlagsahne im Haus).
Auch für das Sonntagsfrühstück kann man schnell noch mal eigene Butter zaubern und so seine Lieben überraschen.  
Und irgendwie schmecken selbstgemachte Dinge doch irgendwie immer besser als industriell gefertigte, oder?

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