• Weltverbesserer

    Stimmen zählen

    Wahlhelfer sein – ein Ehrenamt, das man nicht ablehnen kann. Als Mitarbeiter der Stadtverwaltung darf man es regelmäßig ausführen, damit der Staat nicht zu viel Hilfe aus der Gesellschaft benötigt. Denn beliebt ist es nur bei relativ wenigen.Kein Wunder: 12 Stunden in einem Kabuff sitzen, Menschen einen Zettel aushändigen und nach Ende der Wahl alles nach Parteien und Kandidaten, Wechselwählern und co. auszählen – am einzig freien Tag in der Woche klingt nicht besonders reizvoll. Dennoch kann die Wahl nicht ohne jene Wahlhelfer durchgeführt werden, daher darf und kann man auch sein Amt als Wahlhelfer nicht loswerden. Ein kleines Erfrischungsgeld soll es für den Einsatz zwar geben, aber dennoch wirkt die Aussicht auf 30…

  • Weltverbesserer

    Crowdfunding mal anders

    Crowdfunding ist mittlerweile ein begriff, der vielen bekannt ist.Das gemeinschaftliche Finanzieren neuer Ideen und Technologien hat zahlreiche Anhänger und viele fantastische Innovationen hervorgebracht.Diese Grundidee der „Finanzierung durch eine große Gemeinschaft“ setzt auf Kiva um. Doch hier geht es vor allem um Darlehen für Menschen aus Entwicklungsländern, die zum Beispiel eine neue Maschine finanzieren möchten, um mehr Ertrag erwirtschaften zu können. Aus diesen Mehreinnahmen wird dann der Kredit an die Finanzierer zunächst zurückgezahlt und kann anschließend für bessere Lebensumstände, mehr Wohlstand und Gesundheit, sowie eine bessere Bildung für die Kinder dienen. Für mich ein Grund, mal bei Kiva hineinzuschnuppern und es auszutesten – zumal 25 Dollar als Minimalbeitrag erst einmal zu verkraften…

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    Ehrensache!

    Ehrenamts-Angebote gibt es zu Hauf – fast jede Stadt oder jeder Landkreis hat mindestens eine Anlaufstelle, bei der sich Interessierte informieren können. Nach mehreren Anläufen, ein Ehrenamt längerfristig auszuüben – die daran gescheitert sind, dass ich bereits einen Vollzeitjob habe und daher das Ehrenamt nicht auch noch in Vollzeit ausüben kann, was auf Unverständnis gestoßen ist – habe ich nun etwas im schönen Tecklenburger Land gefunden, dass sich durch Kompromisse im Einsatz sehr gut mit meinem Job und meinen Interessen deckt. Kurzum: Es macht Spaß, dieses Ehrenamt auszuführen und hilft dabei, die Kulturszene in NRW unabhängig, vielfältig und bunt zu halten – perfekt für mich 🙂 Mein Fazit: Die Angebote, ein Ehrenamt…

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    Was blaues & was altes

    Fast jede Frau kennt die Situation:  Man steht vor seinem Kleiderschrank und hat irgendwie doch nicht das richtige zum Anziehen. Aber man findet dabei Dinge, die man schon mehrere Jahre nicht mehr getragen hat. Nachdem meine kleine nebenberufliche Firma abgemeldet war und noch ein Haufen von guten Herrenkleidungsstücken im Fundus drohte anzustauben, für die ich nun keine Verwendung mehr hatte, beschloss ich sowohl den Fundus als auch meinen Kleiderschrank mal wieder auszusortieren. Alles, wirklich alles wurde auf einen großen Haufen geschmissen und jedem einzelnen Teil die Frage gestellt, wann man es zuletzt angezogen gesehen hatte.  Alles, was über 2 Jahre lang nicht einmal den Kleiderschrank verlassen hatte, flog gnadenlos raus…

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    Eine Hand reichen

    Seit 2015 taucht das Wort „Flüchtlingskrise“ fast täglich in den unterschiedlichsten Medien auf und wird mehr und mehr zu einer Verreis Probe der Gesellschaft. Während auf der einen Seite die rechten Parteien immer mehr Zuspruch bekommen, stehen auf der anderen Seite Menschen, die vor Zerstörung, Krieg und dem Tod in ein fremdes Land mit einer fremden Kultur geflüchtet sind und alles was sie hatten und kannten zurücklassen mussten. Um der erneuten Entstehung einer weiteren Parallelgesellschaft entgegen zu wirken, muss zwingend eine gelungene Integration der Geflüchteten stattfinden. Doch was bedeutet gelungen? Ziemlich schnell wird klar, dass ein reiner Sprachkurs nicht reicht. Es müssen Werte und Normen vermittelt werden und auf Bereitschaft…

  • Weltverbesserer

    Lebensretter in Spe

    Wenn man sein Portemonnaie öffnet, findet man dort heutzutage vor allem eines: Karten. Neben dem Perso, der Bankkarte und dem Ticket für die Bahn sind dort haufenweise Mitgliedskarten oder Rabattkarten fürs Fitnessstudio, Geschäfts- und Restaurantketten, den Friseur oder den Coffee To Go zu finden. Wenn man dann eine bestimmte Karte sucht, muss der gesamte Wust an Karten durchsucht werden. Und doch fehlt sehr, sehr häufig etwas. Dabei hätte diese eine kleine Karte mehr für unzählige Menschen eine lebensrettende Bedeutung: Der Organspendeausweis. Dabei ist das Kärtchen schnell beantragt. Ein paar wenige Klicks im Internet genügen und schon könnt ihr posthum viele Menschenleben retten. Falls ihr bestimmte Organe nicht spenden wollt, könnt…